Konfirmation

Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation: 6. Mai 2017

18 Uhr Auferstehungskirche Thomashardt

Konfirmationsgottesdienst: 7. Mai 2017

10 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Hegenlohe

 

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Konficamp 2015 in Rötenbach - auch die Lichtenwalder Konfirmanden waren dabei

Mal angenommen

450 Konfirmanden/-innen und Mitarbeitende verbringen gemeinsam ein Wochenende auf dem Konfi-Camp in Rötenbach, bei nicht allzu gutem Wetter und einer Minimalanzahl an Schlafstunden. Würden Sie denken, dass dies jungen Leuten im Alter von 12-14 Jahren auf die Stimmung schlägt? Dann liegen Sie vollkommen daneben.

Bei aufwendig organisierten und liebevoll gestalteten Abendprogrammen, einem Jugendgottesdienst, der einfach anders ist und einem Stationenlauf, der feucht fröhlicher nicht hätte sein können, hatten die Jugendlichen überhaupt keine Zeit, um sich die gute Laune verderben zu lassen. Vierzehn Gemeinden aus dem Kirchenbezirk Esslingen nahmen auch dieses Jahr wieder an dem Camp teil. Das alles umspannende Thema „Angenommen“ wurde von der Herrenhuter Jahreslosung abgeleitet.

Neben einer thematischen Konfirmandeneinheit im besonderen Rahmen, standen vor allem das gemeinsame Miteinander, sowie Spiel und Spaß im Vordergrund. Kennenlernen der Mitkonfirmanden, Lagerfeuer, gutes Essen, das Abrocken mit der JuGo-Band „Kalaverkko“ und vieles mehr lies das Wochenende zu einem ganz besonderen Start in das Konfijahr 2015/16 werden.

Eine der Großveranstaltungen im großen Zirkuszelt war, zum Abschluss, der Jugendgottesdienst AHOJ. Die Mitarbeiter brachten den Konfirmanden/-innen nahe, sich selbst anzunehmen und sich von Gott annehmen zu lassen. Ein Anspiel, eine tolle Predigt und eine ganz persönliche Geschichte verdeutlichte den Konfirmanden/-innen, was dies bedeuten und wie dies das eigene Leben bereichern kann.

Wir Mitarbeiter wünschen allen Konfirmanden/-innen ein unvergessliches, besonderes und tolles Konfirmationsjahr, mit vielen neuen Begegnungen und dem christlichen Glauben. Wir hoffen, ihr konntet das Wochenende trotz der Kälte genießen und habt erfahren, wie gegenseitiges Annehmen den Alltag bereichern kann.

Steffen Schmidt und Lena-Marie Schnabl

 

Konficamp Rötenbach 2013

Im Juni 2013 trafen sich knapp 400 Konfirmanden und Mitarbeitende aus 13 evangelischen Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenbezirk Esslingen zum Konfi-Camp in Rötenbach. Thema war der Spruch: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. Auf dem Freigelände und im großen Zirkuszelt wurde gespielt, Sport getrieben und musiziert.

Manche Konfirmanden mussten sich erst daran gewöhnen, drei Tage lang immer unter anderen Menschen zu sein, in Zelten zu schlafen und mit der einfachen Lagerkost klar zu kommen. Doch den allermeisten war am Schluss klar: Es hat sich gelohnt. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Frage „Was sind meine persönlichen Stärken und Schwächen?“ gab es viele Gelegenheiten, sich mit Gleichaltrigen sportlich und spielerisch zu messen. Ein Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Ich bin von der unglaublich guten, großen, offenen Gemeinschaft begeistert!“

Verantwortet wurde das Konfi-Camp vom Evangelischen Jugendwerk des Evangelischen Kirchenbezirks Esslingen. Den Abschluss bildete ein „AHOJ-Jugendgottesdienst“ im Zirkuszelt. Bis zur Konfirmation wird monatlich in einer Kirchengemeinde des Esslinger Bezirks zu einem solchen Jugendgottesdienst eingeladen.

 

Ulrike Rapp-Hirrlinger
 

Konfiralley 2012 in Esslingen

Erlebnisunterricht in Sachen Diakonie

370 Konfirmanden erkunden bei der Konfi-Rallye diakonische Einrichtungen in Esslingen und Plochingen

„Woher kommen die Waren, die hier verkauft werden? Wer darf einkaufen und wer arbeitet hier?“, fragt Ladenleiter Reinhard Eberst die Konfirmandengruppe aus der Esslinger Südkirchengemeinde, die soeben im Diakonieladen in der Küferstraße eingelaufen ist. Insgesamt 370 Konfirmanden aus 16Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks Esslingen haben an diesem Nachmittag die Gelegenheit diakonische Einrichtungen in Esslingen und Plochingen kennen zu lernen. Zwölf Einrichtungen haben ihre Türen den jungen Leuten geöffnet: der Erfrierungsschutz der Fachberatung für Wohnsitzlose, die Schuldner- und Sozial-und Lebensberatung der Diakonischen Bezirksstelle, die Psychologische Beratungsstelle, die Vesperkirche, die Diakonie- und Sozialstation, das Berufliche Ausbildungszentrum BAZ, die Fahrradwerkstatt der Esslinger Beschäftigungsinitiative, der CVJM, das Wohnheim der Diakonie Stetten und die „Brücke“ in Plochingen. Zum ersten Mal dabei war das Theodor-Rothschild-Haus als Jugendhilfeeinrichtung. Jeweils drei bis vier Stationen konnten sich die Gruppen mit ihren Begleitern aussuchen. Vor Ort standen Fachleute für Fragen bereit. Die Rallye-Teilnehmer bekamen Informationen und zum Teil auch praktische Anschauung.

„Bei der Konfi-Rallye, die es in Esslingen seit  2007 gibt, geht es darum, die Vielfalt und Breite der diakonischen Arbeit der Kirche zu erleben, aber auch Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen“, erklärt Dietmar Bauer-Sonn. Der Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Esslingen hat im Auftrag von Kreisdiakonieverband Esslingen und Kirchenbezirk die Konfi-Rallye organisiert. Viele Menschen wüssten gar nicht, dass hinter diesen Einrichtungen die evangelische Kirche stehe.  „Es ist schön, dass die diakonischen Einrichtungen sich für die Konfirmanden öffnen, so wird diesen Diakonie anschaulich und eindrücklich nahegebracht. Das ist richtiger Erlebnisunterricht“, freut sich auch Dekan Bernd Weißenborn. „So bekommt Diakonie ein Gesicht.“

Im Diakonieladen erfahren die jungen Leute, dass alle Waren – Bekleidung, Spielzeug, Hausrat und Möbel – zwar gespendet wurden, aber für einen geringen Betrag verkauft werden, damit die Diakonieläden sich selbst tragen können. Reinhard Eberst erklärt ihnen, dass die Läden zwar in erster Linie für Menschen mit einem schmalen Geldbeutel gedacht sind, aber dort jeder einkaufen kann. Einen Ausweis brauche man lediglich für die Tafelläden, die Lebensmittel abgeben. Die beiden Esslinger Diakonieläden beschäftigen neben fünf Hauptamtlichen auch Langzeitarbeitslose als sogenannte 1,50-Euro-Jobber und knapp 20 Ehrenamtliche. „Was wir hier tun ist praktisches Christsein“, betont Eberst. „Zur Kirche fällt den meisten Menschen erstmal Gottesdienst und Verkündigung ein. Diakonie ist die andere Seite der Kirche, das ist gelebte Nächstenliebe“, ergänzt Weißenborn. „Ihr seid jetzt unsere Botschafter. Sagt weiter, was wir hier machen und dass wir uns über Spenden freuen“, verabschiedet Eberst die Gruppe, die den Diakonieladen anhand einiger Fragen zum Warenangebot und den Preisen näher in Augenschein nimmt. Am Ende wartet Ebersts Stellvertreter Markus Konzelmann mit einer Schachtel Schokoküsse zur Belohnung für die richtigen Antworten.

www.ev-kirche-esslingen.de